Seifenblasen mag doch jeder,

Wir waren ruhig. Im Netz.

Erstens weil das Wetter zu schön war um im Internet zu sein, zweitens war einiges zu erledigen.

Vor zwei Wochen gabs es ein Reggae Festival in Bremen. Umsonst und draussen. Am Samstag war das Wetter echt mies. Der Sonntag war perfekt.

Die Stimmung war quirlig entspannt. Viele Familien, sehr bunt und duchgehend lief gute Musik.

Wir haben Bekannte von der Partei getroffen, die Freunde der „Bewegung 6.Mai“ sind, JabJab gegessen und Seifenblasen gemacht.

Eine Woche davor war der Lüü-Markt beim Papp. Das ist ein ganz kleiner Flohmarkt, bei dem Nachbarn ihren alten Kram loswerden. Kaffee und Snackversorgung war durch das Papp gesichert. Es war windig, wir haben ein paar nette Menschen kennengelernt und über Einhornpipi gesprochen.

Für die Clownin Maninus-Pedibus dürfen wir sogar extra Seifenblasenstäbe bauen. So kann sie bei Veranstaltungen als Walking Act plastikfrei blasen. Mit Stil. Aus Bambus.

Dazu kam eine Einladung vom „Vorlesesofa“. Ein Projekt bei dem über Geschichten Menschen zusammen gebracht werden. Wir bringen am Sonntag 9.9. um 14 Uhr ein Geschenk mit. Aktion: http://www.Liesmirvor.net

immerstag
Ein individuell gravierter Seifenblasenstab. Ohne Plastik.

Was sonst war? Über das Internet haben wir die Initiatoren von „Macht mal mehr Liebe“ kennengelernt. Wir vertreten uns jetzt gegenseitig.

Da Dragqueen Atomia Glamourowska anderweitig „vergeben“ war, waren wir beim CSD Bremen nicht dabei-aber auf der Strohfeuerparty im Anschlus an die Demo.

🌈🦄

strohfeuer
Auf der Treue konnte zum CSD Bremen frei geblasen werden.
machtmalmehrliebe
Fahne im Wind-Einhornpipi mit Macht mal mehr Liebe #vielfalt

Dazu Wimpelketten und Kokolores.

freude
Freude ist analog. Oder kann man Seifenblasen im Internet machen?
Flohmarkt
Beim Lüü in Bremen
testen
Seifenblasen Teststation. Glas einer alten Kaminuhr.
Festival
Armband beim Reggae Braemin
analog
Es geht um Freude-und Wimpelketten

flyer

Der Einhornpipi Flyer ist fertig. Handarbeit.
Seifenblasen
Schilderwald-Abbau vom Marktstand.
wahlrechtVertreter vom Altionsbündnis zum Bremer
Wahlrecht war begeister

Golden City, goldige Zeiten in Bremen

Es ist wieder soweit: es darf gesungen und geschunkelt werden.

Golden City in Bremen. In den letzten Jahren war sie ein Highlight in der Überseesstadt.

Dieses Jahr trifft man die quirlige Mischung aus temporärer Hafenkaschemme und Weserromantik am Lankenauer Höft. Hallo Pusdorf.

Eröffnung für die Zeitmaschine, die einen durch Lieder, Liebe und Geschichten in eine vergangenen Zeit entführt, ist am 28.4.2018.

Es wird wohl bremisches Aprilwetter sein, wenn Ramona und Ramon angelandet werden. Aber es wird warm, durch die Herzlichkeit mit der jeder dort aufgenommen wird.

So taucht man ein, in einen Abend, der einen fühlen lässt, wie sich Gruppendynamik anfühlen kann. In Ihrer besten Form: Geselligkeit.

Das Lankenauer Höft hat lange auf eine Wiederbelebung gewartet. Es wird wohl eine würdige.

Bilder aus 2017.

Deichblasen No.2 – bei der #breminale 

Wir sind mit einer Gastgeschichte bei der Breminale – im Vorleserzelt. Thomas von der Waller Leselust liesst eine „Stadtkater Timmy“ Geschichte. 

Der Bremer Stadtkater: Timmy hebt ab

 

Heiß schien die Sommer-Sonne auf den Schnoor, die alten Häuser, die engen Gassen- und auf einen kleinen schwarzen Kater der entschloss sich grad mit seiner neuen Freundin Minnie zu treffen.

So verließ er sein Quartier.

 

An einer Ampel, wie diese in drei Farben leuchtenden Kästen auf Stangen genannt werden machte er halt.

 

Er bewunderte die Macht der bunten Stangen, da sie die lärmenden Stinkkisten zum Stehen zu bringen. 

So wartete er gemeinsam mit den Zweibeiner auf rollenden Gestellen und denen die auf ihren Füssen. 

 

Grün: Schräg gegenüber der Ampel lag das Weserstadion, von dem am Wochenende oft Lärm herüber drang, wie lautes Jubeln. In letzter Zeit hat das Jubeln wieder zugenommen. 

 

Neben dem Bürgerhaus lief er den Deich herunter, auf dem viele bunte Zweibeiner saßen, lagen und die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen.
Hinter dem kleinen Backstein-Bau, gleich hinter dem Bürgerhaus, saß eine grau getigerte Katze, die sich in aller Ruhe der Fellpflege hingab.

 

Als sie ihn bemerkte hob sie den Kopf.

„Ah, Timmy, da bist du ja!“

„Hallo Minnie“

 

Sie rieben die Köpfe aneinander, dann sagte sie:

Sieh mal, dort auf den Weser-Wiesen ist ein Fest.“


Sie wies mit der Vorderpfote auf eine Reihe Zelte und Buden, mit bunten Lichtern ,und der großen Leuchtschrift „B.R.E.M.I.N.A.L.E von denen auch ein verlockender Duft, sowie Musik herüber wehte .Offenbar wurde dort auch gegrillt.

 

Sie liefen den Deich hinunter, und den Weg entlang der Weser, Richtung Tiefer, hier und da Zweibeinern zu Fuß und auf jenen Metall-Gestellen, die sie Fahrräder nannten, und hier und da, einem Hund, der einem Stöckchen oder einer Frisbee-Scheibe hinterher jagte, andere machten Seifenblasen mit einem komischen Stab.



Grr. Das eine oder andere Mal versuchte auch einmal ein Zweibeiner-Junges nach ihnen zu greifen.

 

Schließlich kamen sie am Festplatz an, liefen den zwischen den Zelten herum, erbeuteten sogar etwas Grillfleisch, und machten es sich schließlich in einem umgekippten Weidenkorb gemütlich, an dem Seile und ein großes Stück Stoff hing, und vom dem aus sie einen guten Blick auf die Weser hatten.

 

So lagen sie dort nebeneinander, und genossen die laue Sommerluft des späten Nachmittags. Beobachteten Zweibeiner, die Seifenblasen in die Luft bliesen, sahen verwundert auf den Tanz, den einige aufführten, und am Ufer warfen einige Kinder Steine ins Wasser.

 

Plötzlich vernahmen sie hinter sich Lärm, der sich anhörte wie lautes Fauchen.

Timmy neigte sich heraus, und lugte um die Ecke. Dort sah er Zweibeiner, die eine Maschine betrieben, aus der Flammen schossen,und durch die das, am Boden liegende ,Stück Stoff auf gebläht wurde.

„Du, die blasen da was auf“, sagte er zu Minnie gewandt.

„So?“

Sie sah ebenfalls hinaus.

„Oh je, Timmy…“ 

Weiter kam sie nicht, denn plötzlich gab es einen kräftigen Ruck, der Korb wurde hoch gezogen, und sie purzelten zu Boden.

Sie rappelten sich auf, der Korb stand nun aufrecht. die Wände waren wohl Eineinhalb Meter hoch.

 

Von draußen ertönte nun die Stimme eines Zweibeiners:

„Verdammt, haltete ihn doch fest“

Doch das taten die angesprochenen wohl nicht. Timmy und Minnie spürten einen weiteren Ruck. Timmy machte einen Satz, und sprang zum Rand des Korbes herauf, und erschrak. Mühsam hielt er sich fest, und rief zu Minnie herunter:

„Wir fliegen!“

 

„Wir sind im Korb eines Ballons“ sagte Minnie.

 

Sie tauchte nun neben ihm auf. Sie klettern auf den Rand des Korbes, der breit genug für eine Katze war, und sahen herunter.

Immer höher stieg der Ballon. Die Zelte unter ihnen waren schon ganz klein, und unter ihnen war das Blaue Band der Weser zu sehen, über dem sie jetzt entlang schwebten.

 

Jetzt lies er seinen Blick über ihr Gefährt schweifen. Ihm fielen Seile mit Griffen daran auf.

„Daran kann doch bestimmt das Ding auch runter holen“, meinte er.


Er sprang in einem riesigen Satz hinter, ergriff dem Maul einen Griff, und zog ihn durch sein gewicht herunter, lies ihn los, und fiel in den Korb.

Es ertönte wieder jenes laute fauchen. Eine Flamme schoss heraus, und der Ballon schoss mit einem Ruck etwas in die Höhe.

„Upps, das war wohl der falsche“

 

Plötzlich bekam der Ballon einen kräftigen Windstoss von der Seite, und schwebte nun über der Innenstadt. 

„Mensch, der Schnoor“, rief Timmy

 

Tatsächlich ihr Gefährt schwebte jetzt über den Schnoor. Schon kam ein, ihm sehr bekannter Garten in Sicht, und unter einem Baum sah er auch ein sehr bekanntes rotbraunes Bündel.

„Emma Eeemma!“, rief er herunter.

 

Das rotbraune Bündel regte sich, warf einen müden Blick nach oben, und gewahrte den Ballon. Und plötzlich war sie hellwach. Sah da nicht ein wohlbekanntes, schwarzesKöpfchen hinunter? Und dann diese Stimme! Sie sah, dass der Ballon jetzt auf ihr Haus zuhielt. sie erhob sich, und rannte so schnell wie möglich ins Treppenhaus und hoch zum Dach. 

Die Katzen machten sich auf dem Rand bereit. Im leichten Sinkflug kam der Ballon auf dem Dach auf wo Emma schon wartete. Die Katzen, halb durch die Erschütterung, halb sprangen sie, purzelten aufs Dach, und der Ballon schwebte ohne sie weiter, nun wieder der Weser zu.

 

Timmy und Minnie sahen sich an, und lachten los. 

„Na also“, meinte Minnie „War doch´n nettes kleines Abenteuer“

„Kann man wohl sagen“, stimmte Timmy zu

„Timmy!“

Da stand Emma vor ihnen, aber aus Erleichterung stimmte sie in ihr Lachen ein.

 

Sie machten es sich auf dem Dach bequem, und sie erzählten von ihrem unfreiwilligen Ballonflug, „Der Einhornpipi“ Seifenblasen, Tanz und Musik. Ein plötzlich einsetzender Regen aber, lies sie das Dach schnell verlassen. Emma sagte es wäre immer so wenn das Fest ist.

 

Als sich der Regen verzogen, Timmy und Minnie auf dem Dach, und bewunderten den nun klaren schönen Sternenhimmel.

 

ENDE.

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