Kultur braucht Raum. Willkommen im Hafen.

Wir durften bei „Die Komplette Palette“ zu Gast sein. Ein Kulturprojekt mit Herz. Dazu Musik und wirklich aussergewöhnlich.

dkp

Willkommen im Paradies

Echt ein Paradies

Eingeladen wurden wir von einer tollen Frau. Anette hat ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem Menschen Geschichten aus Ihrer Heimat erzählen.

Es bringt Menschen näher. Dafür fährt sie mit Ihren roten Vorlesesofa zu unterschiedlichen Veranstaltungen.

vorlesesofa

Lies mir vor!

zum Projekt

Was wir da gemacht haben? Kokolores! Wir haben grosse, kleine und mittelgrosse Seifenblasen gemacht.

seifenblasen
Einhornpipi-Aufkleber und Postkarten gabs umsonst
blume
Seifenblasenstab ohne Plastik
einhornpipi
Wimpelketten und Fähnchen 🎈

immerstab

Bambus und handgewickelter Eisendraht

Viel über Einhornpipi und den Bau von plastikfreien Seifenblasenstäben referiert.

Wir haben das Wetter genossen. So sonnig, windig und kühl wie sich ein schöner Spätsommer anfühlen darf. Hinter uns die Weser in der geplantscht wurde, vorne das Gelände wie eine riesige Spielwiese.

Spielwiese
Schild beim Trampolin
einhornpipi
Unser „Tikki“ Stand.

Wo wir mit unserem Tikkistand sonst die bunteste Bude am Platz sind, fühlten wir uns neben dem Trampolin, den Steampunk-Puppen, einer riesigen Ananas und denrestlichen Installationen fast wie auf dem richtigen Planeten gelandet.

Bar
Bier, Matetee oder Apfelschorle…
machtmalmehrliebe
Fahne von Onlinebekanntschaft 🤗
Weserstrand
Entspannt
Contempart
Es ist eine Puppe!
FlowinImmO
créateur mit Hut

Direkt im Sand stand das knallrote Vorlesesofa. Wie um ein Lagerfeuer sassen die Zuhörerinnen. Sie lauschten den Geschichten und der Musik, unterlegt von den Wellen der Weser die aufs Ufer trafen.

Wir werden uns neuen Immerstäben widmen, an dem verbleibenden sonnigen Tagen noch hier und dort unterwegs sein.

Für den Winter legen wir unseren „Einhorn“ Immerstab wieder auf und suchen neue Läden die Lust auf „nachhaltige Spasskultur“ haben.

Hökern wir gemeinsam?

info@kreativfaktor.com

Gruss aus dem fabelhaften Bremen.

Seifenblasen
Grosse Seifenblasen brauchen bisschen Übung (besonders bei zuviel Wind)

Wir machen das Firmament zur Tanzfläche. Hallo Breminale!

Nachdem wir uns entschieden haben Einhornpipi nicht im Internet zu verkaufen, machten wir uns auf die Suche nach kleinen Läden.

Display

Hier bei Schnick Schnack in Niederbrechen

Parralel verkaufen wir weiter selbst, über befreundete Kneipen oder lokale Veranstaltungen.

Unser Highlight wird dieses Jahr sicher die Breminale (25-29.7) sein, die uns Raum zum Blasen bietet. Ganz offiziell dürfen wir mit Bauchläden den Himmel zur Tanzfläche machen.

Atomia Glamourowska als HR Managerin – Wie überall sind Fachkräfte gefragt. Wir suchen Bauchladenträger mit dem Hang zum Entertainment. Email: info ät kreativfaktor.com

Hier gehts zur Breminale: Bestes umsonst und Draussen Festival mitten in der Stadt

Deichblasen No.2 – bei der #breminale 

Wir sind mit einer Gastgeschichte bei der Breminale – im Vorleserzelt. Thomas von der Waller Leselust liesst eine „Stadtkater Timmy“ Geschichte. 

Der Bremer Stadtkater: Timmy hebt ab

 

Heiß schien die Sommer-Sonne auf den Schnoor, die alten Häuser, die engen Gassen- und auf einen kleinen schwarzen Kater der entschloss sich grad mit seiner neuen Freundin Minnie zu treffen.

So verließ er sein Quartier.

 

An einer Ampel, wie diese in drei Farben leuchtenden Kästen auf Stangen genannt werden machte er halt.

 

Er bewunderte die Macht der bunten Stangen, da sie die lärmenden Stinkkisten zum Stehen zu bringen. 

So wartete er gemeinsam mit den Zweibeiner auf rollenden Gestellen und denen die auf ihren Füssen. 

 

Grün: Schräg gegenüber der Ampel lag das Weserstadion, von dem am Wochenende oft Lärm herüber drang, wie lautes Jubeln. In letzter Zeit hat das Jubeln wieder zugenommen. 

 

Neben dem Bürgerhaus lief er den Deich herunter, auf dem viele bunte Zweibeiner saßen, lagen und die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen.
Hinter dem kleinen Backstein-Bau, gleich hinter dem Bürgerhaus, saß eine grau getigerte Katze, die sich in aller Ruhe der Fellpflege hingab.

 

Als sie ihn bemerkte hob sie den Kopf.

„Ah, Timmy, da bist du ja!“

„Hallo Minnie“

 

Sie rieben die Köpfe aneinander, dann sagte sie:

Sieh mal, dort auf den Weser-Wiesen ist ein Fest.“


Sie wies mit der Vorderpfote auf eine Reihe Zelte und Buden, mit bunten Lichtern ,und der großen Leuchtschrift „B.R.E.M.I.N.A.L.E von denen auch ein verlockender Duft, sowie Musik herüber wehte .Offenbar wurde dort auch gegrillt.

 

Sie liefen den Deich hinunter, und den Weg entlang der Weser, Richtung Tiefer, hier und da Zweibeinern zu Fuß und auf jenen Metall-Gestellen, die sie Fahrräder nannten, und hier und da, einem Hund, der einem Stöckchen oder einer Frisbee-Scheibe hinterher jagte, andere machten Seifenblasen mit einem komischen Stab.



Grr. Das eine oder andere Mal versuchte auch einmal ein Zweibeiner-Junges nach ihnen zu greifen.

 

Schließlich kamen sie am Festplatz an, liefen den zwischen den Zelten herum, erbeuteten sogar etwas Grillfleisch, und machten es sich schließlich in einem umgekippten Weidenkorb gemütlich, an dem Seile und ein großes Stück Stoff hing, und vom dem aus sie einen guten Blick auf die Weser hatten.

 

So lagen sie dort nebeneinander, und genossen die laue Sommerluft des späten Nachmittags. Beobachteten Zweibeiner, die Seifenblasen in die Luft bliesen, sahen verwundert auf den Tanz, den einige aufführten, und am Ufer warfen einige Kinder Steine ins Wasser.

 

Plötzlich vernahmen sie hinter sich Lärm, der sich anhörte wie lautes Fauchen.

Timmy neigte sich heraus, und lugte um die Ecke. Dort sah er Zweibeiner, die eine Maschine betrieben, aus der Flammen schossen,und durch die das, am Boden liegende ,Stück Stoff auf gebläht wurde.

„Du, die blasen da was auf“, sagte er zu Minnie gewandt.

„So?“

Sie sah ebenfalls hinaus.

„Oh je, Timmy…“ 

Weiter kam sie nicht, denn plötzlich gab es einen kräftigen Ruck, der Korb wurde hoch gezogen, und sie purzelten zu Boden.

Sie rappelten sich auf, der Korb stand nun aufrecht. die Wände waren wohl Eineinhalb Meter hoch.

 

Von draußen ertönte nun die Stimme eines Zweibeiners:

„Verdammt, haltete ihn doch fest“

Doch das taten die angesprochenen wohl nicht. Timmy und Minnie spürten einen weiteren Ruck. Timmy machte einen Satz, und sprang zum Rand des Korbes herauf, und erschrak. Mühsam hielt er sich fest, und rief zu Minnie herunter:

„Wir fliegen!“

 

„Wir sind im Korb eines Ballons“ sagte Minnie.

 

Sie tauchte nun neben ihm auf. Sie klettern auf den Rand des Korbes, der breit genug für eine Katze war, und sahen herunter.

Immer höher stieg der Ballon. Die Zelte unter ihnen waren schon ganz klein, und unter ihnen war das Blaue Band der Weser zu sehen, über dem sie jetzt entlang schwebten.

 

Jetzt lies er seinen Blick über ihr Gefährt schweifen. Ihm fielen Seile mit Griffen daran auf.

„Daran kann doch bestimmt das Ding auch runter holen“, meinte er.


Er sprang in einem riesigen Satz hinter, ergriff dem Maul einen Griff, und zog ihn durch sein gewicht herunter, lies ihn los, und fiel in den Korb.

Es ertönte wieder jenes laute fauchen. Eine Flamme schoss heraus, und der Ballon schoss mit einem Ruck etwas in die Höhe.

„Upps, das war wohl der falsche“

 

Plötzlich bekam der Ballon einen kräftigen Windstoss von der Seite, und schwebte nun über der Innenstadt. 

„Mensch, der Schnoor“, rief Timmy

 

Tatsächlich ihr Gefährt schwebte jetzt über den Schnoor. Schon kam ein, ihm sehr bekannter Garten in Sicht, und unter einem Baum sah er auch ein sehr bekanntes rotbraunes Bündel.

„Emma Eeemma!“, rief er herunter.

 

Das rotbraune Bündel regte sich, warf einen müden Blick nach oben, und gewahrte den Ballon. Und plötzlich war sie hellwach. Sah da nicht ein wohlbekanntes, schwarzesKöpfchen hinunter? Und dann diese Stimme! Sie sah, dass der Ballon jetzt auf ihr Haus zuhielt. sie erhob sich, und rannte so schnell wie möglich ins Treppenhaus und hoch zum Dach. 

Die Katzen machten sich auf dem Rand bereit. Im leichten Sinkflug kam der Ballon auf dem Dach auf wo Emma schon wartete. Die Katzen, halb durch die Erschütterung, halb sprangen sie, purzelten aufs Dach, und der Ballon schwebte ohne sie weiter, nun wieder der Weser zu.

 

Timmy und Minnie sahen sich an, und lachten los. 

„Na also“, meinte Minnie „War doch´n nettes kleines Abenteuer“

„Kann man wohl sagen“, stimmte Timmy zu

„Timmy!“

Da stand Emma vor ihnen, aber aus Erleichterung stimmte sie in ihr Lachen ein.

 

Sie machten es sich auf dem Dach bequem, und sie erzählten von ihrem unfreiwilligen Ballonflug, „Der Einhornpipi“ Seifenblasen, Tanz und Musik. Ein plötzlich einsetzender Regen aber, lies sie das Dach schnell verlassen. Emma sagte es wäre immer so wenn das Fest ist.

 

Als sich der Regen verzogen, Timmy und Minnie auf dem Dach, und bewunderten den nun klaren schönen Sternenhimmel.

 

ENDE.

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